Wie der Zug mit TimberData zum Büro wird
Stefan Flückiger, Geschäftsführer von Innoforst, ist überwiegend mobil im Einsatz - und kann jetzt seine Arbeit im Zug erledigen.
Florian Büchner, Inhaber eines Forstbetriebs- und Holzhandels-Unternehmen, erledigt 70 % der Arbeit direkt am Polter.

Über 30 Jahre lang lief die Holzaufnahme auf Papier: zwei Leitz-Ordner auf der Rückbank, handschriftliche Polterlisten, abends stundenlange händische Übertragung in Excellisten. „Man hat immer wieder das Gleiche gemacht“, erinnert sich Florian Büchner, Inhaber eines Forstbetriebs- und Holzhandels-Unternehmens. Frühere Digitalisierungsversuche mit anderen Holzaufnahmegeräten scheiterten – „funktioniert hat alles nicht.“ Als die alte Software keine Updates mehr bekam, wurde das zum Anlass genommen, die Digitalisierung konsequent anzugehen.
Der Umstieg gelang schnell. Der Schlüssel zum Erfolg war dabei, dass die Datenbasis stimmt: Kunden, Verträge und Preislisten mussten zu Beginn sorgfältig angelegt werden. Büchner wollte keinen alten Ballast übertragen, stattdessen wurden alle Daten neu angelegt. „Wenn das aber drin ist, dann läuft's fast von selbst“, so Büchner. Fünf Mitarbeiter nutzen die Holzaufnahme-App täglich und sind begeistert – „das läuft wie geschmiert.“ Von der Betreuung ist Büchner angetan: „Ich war da immer sehr begeistert – super Umsetzung, auch am Sonntag oder abends, wenn mal was aufgefallen ist.“
Rund 70 Prozent seiner Arbeit erledigt Büchner heute direkt am Polter: Standort, Foto und Messdaten werden vor Ort erfasst, die Bereitstellung ans Sägewerk läuft fast automatisch. „Ich habe keinen Leitz-Ordner mehr im Auto – und das ist super!“, schwärmt er. Früher lagen dort mindestens zwei. Die abendlichen Stunden am Schreibtisch entfallen weitgehend, Rechenfehler bei der Sektionsmessung treten kaum noch auf, weil die Holzaufnahme-App automatisch rechnet. Besonders schätzt er die Übersichtskarte in der Polterliste für die Abstimmung mit seinen LKW-Fahrern. Auch die Gutschriften für Lieferanten oder Unternehmer sind mit wenigen Klicks in der Warenwirtschaft erledigt – „top“, findet Büchner.
Für Florian Büchner ist die Sache klar: weniger Fahrerei, weniger Nachtarbeit, weniger Fehler – und spürbar mehr Zeit für andere Aufgaben und endlich wieder mehr Zeit für Familie und Kinder. Sein Rat an Kollegen: die anfängliche Einrichtung der Stammdaten ernst zu nehmen, „dann läuft fast alles von selbst.“ Des Weiteren betont Florian Büchner die Vorteile einer Cloud-Lösung. Während die Updates vorangegangener Systeme einmal im Jahr per CD-Installation erfolgten und ein “riesen Aufwand” waren, erfolgen die Updates bei TimberData wöchentlich und im Hintergrund. Sein Fazit fällt uneingeschränkt positiv aus: wir kommen im Betrieb zunehmend ohne Papier aus und die neue Arbeitsweise macht richtig Spaß.
